Aktuelles

Die von trompetenden Engeln gehaltenen Initialen CWF an der Schauseite der Hof- und Stiftskirche St. Gumbertus zu Ansbach
Ihro Königliche Hoheit Markgräfin Friederike Louise von Brandenburg-Ansbach
ließ sich von Hofbaumeister Leopoldo Rettÿ für ihren Witwensitz Unterschwaningen
in den Jahren 1738/1743 eine neue Hofkirche bauen.
  600 Jahre Markgrafschaft Brandenburg-Ansbach geschrieben von vZerboni am 04.04.2015
Donnerstag, 30. April 2015

Dr. Reinhard Seyboth von der Universität Regensburg spricht zum Thema "Von Nürnberger Burggrafen zu Kurfürsten des Reiches. Der Aufstieg der Hohenzollern im späten Mittelalter“

19.30 Uhr Ansbach Residenz, Promenade 27, (II. Stock) Sitzungssaal 240 (Hardenberg-Saal)

Eine Veranstaltung zusammen mit dem Historischen Verein für Mittelfranken.

Aktualisierung: Der Vortrag soll 2016 im Druck als Triesdorfer Heft Sonderdruck Nr. 10 erscheinen.

Unterdessen ist im Berliner Verlag für Regional- und Zeitgeschichte das Heft "Die Mark Brandenburg, Nr. 96 – I/2015, 600 Jahre Hohenzollern in der Mark 1415–2015" erschienen, welches ebenfalls den Aufstieg der Hohenzollern darstellt, freilich hier aus Berliner Perspektive.
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  Buchbesprechung: geschrieben von vZerboni am 28.02.2015
TRIESDORF (mav) – Kaum an die Regierung gelangt, legte Markgraf Carl Wilhelm Friedrich von Brandenburg-Ansbach ein gewaltiges Investitionsprogramm auf, welches auf einem Darlehen seines Schwiegervaters König Friedrich Wilhelm in Preußen basierte. In Triesdorf ließ er die Falknerei mit dem Bau eines Reiher- und Falkenhauses – heute: Rotes Schloss - ausbauen und gleichzeitig gründete er in dem Jagd- und Landsitz ein Haupt- und Landesgestüt zur Pferdezucht.

Während die Funktion der Falkenjagd gut dargestellt und schön öfter im Interesse der wissenschaftlichen Betrachtung stand, ist die Geschichte und Bedeutung der Triesdorfer Pferdezucht bislang nahezu ein unbearbeitetes Feld. In diese Lücke stösst die aktuelle Dissertation von Magdalena Bayreuther. Ihre Arbeit ist jetzt im Ergon-Verlag Würzburg unter dem Titel „ Pferde und Fürsten - Repräsentative Reitkunst und Pferdehaltung an fränkischen Höfen (1600-1800)“ erschienen.

Im Jahr 1730 errichtet Markgraf Carl in Triesdorf ein Gestüt und schon ein Jahr später legt der neue Hofbaumeister Leopoldo Rettÿ den „Bau-Überschlag über ein zu erbauendes Reithaus“ in Ansbach vor, ein weiteres Reithaus entstand 1744 bis 1746 in Triesdorf. Für den Chef des Gestüts, Stallmeister Johann David Dietzel, lässt der Markgraf in Triesdorf 1746 zudem ein eigenes Wohnhaus errichten. Markgraf Alexander, Sohn und Nachfolger von Markgraf Carl, lässt endlich in den Jahren 1762/63 in Triesdorf einen Marstall samt Stallmeisterei bauen. Und somit ist das Haupt- und Landesgestüt Triesdorf vollständig für die hochfürstliche Pferdezucht eingerichtet.

Beider Markgrafen, Vater Carl und Sohn Alexander, Günstling war der Obrist-Stallmeister und Oberamtmann von Uffenheitm, Wolf Ehrenfried Freiherr von Reitzenstein. In seinem Buch "Der vollkommene Pferde-Kenner, welcher nicht nur alle Schönheiten, Fehler und verschiedene Landes-Arten der Pferde zu erkennen giebt, sondern auch anweiset … wie alle Krankheiten zu erkennen und mit denen bewährtesten Mitteln zu heilen sind; wie man bey dem Wallachen, Englisiren und andern chirurgischen Operationen an denen Pferden verfähret" aus dem Jahr 1764, zeigt Reitzenstein in einem darin enthaltenen Kupferstich wohl das Triesdorfer Reithaus von innen.

Welche Bedeutung die Pferde im Leben des Markgrafen hatten, illustriert die Tatsache, dass der Hofmaler Johann Carl Zierl durch Rettÿ den Auftrag erhielt, von dem geliebten Leibpferd „Tieger Pferd“ für 300 Gulden ein großformatiges Gemälde anzufertigen. Wegen des hohen Materialverbrauchs forderte der Hofmaler sogar 400 Gulden. Dieses Gemälde hat sich nicht erhalten, wie Magdalena Bayreuther in ihrer Arbeit traurig feststellt.

Auch wurden die Leibpferde des Markgrafen ausgestopft, also konserviert, indem das Fell nach dem Tod abgezogen und dieses dann auf ein hölzernes Pferd aufgezogen wurde. 1734 beschwert sich der Obriststallmeister Johann Wilhelm von Schaumberg bei Markgraf Carl, dass nicht er den Auftrag erhalten hatte, die „crepierte porcellain Schecke“ ausstopfen zu lassen, sondern den Stallmeister Dietzel damit beauftragt hatte. Dieses Pferd ist nicht mehr vorhanden. Erhalten hat sich aber in der Ansbacher Residenz ist ein „Tiger mit rotbraunen Tupfen“, so Bayreuther, welcher wahrscheinlich ein Leibpferd des Markgrafen Carl war, den er von seinem Schwiegervater König Friedrich Wilhelm als kostbares Geschenk erhielt.

Am 29. Juli 1730 besuchte der preußische König seinen markgräflichen Schwiegersohn in Triesdorf, wie Friedrich Heinrich Reichsgraf von Seckendorff-Gutend in seinem Reisejournal schreibt. Als Gastgeschenk wohl kam dieses Tier - nach dem Ansbacher Marstallverzeichnis von 1732 bezeichnet als „Roth Tüger Wallach vom König von Preußen“ - in die Markgrafschaft Ansbach.

In ihrem Buch „Pferde und Fürsten“ breitet Magdalena Bayreuther Material in Fülle aus. Sie vergleicht die Pferdehaltung an den fränkischen Fürstenhöfen in Ansbach, Bamberg und Würzburg mit den Höfen in Wien und Berlin bzw. Potsdam und liefert genügend Stoff für mindestens drei Bücher. Deutlich wird nach der Lektüre, dass es im 18. Jahrhundert nicht nur um Repräsentation durch schöne und außergewöhnliche Pferde ging. Der staatliche Pferdehandel stellte auch ein fürstliches Geschäft dar.

Trotz kleiner Fehler – die Autorin behauptet auf S. 99, der wilde Markgraf Carl Wilhelm Friedrich habe 1710 sein Pferd zu Tode geritten, dabei wurde Markgraf Carl erst 1712 geboren und den Stallpagen Johann Wilhelm von Mardefeld verwechselt sie mit seinem Vater Stallmeister Axel von Mardefeld (S. 384) – ist das Buch ein wichtiger Beitrag zur Hofhaltung im 18. Jahrhundert und eine Fundgrube für Ansbachischen Markgrafengeschichte. Ein Ärgernis allerdings bleibt: Wie kann man ein seriöses Buch seinem Pferd – es heißt Artus - widmen? CARL-ALEXANDER MAVRIDIS

Magdalena Bayreuther, Pferde und Fürsten Repräsentative Reitkunst und Pferdehaltung an fränkischen Höfen (1600-1800), Würzburg: Ergon-Verlag 2014, 536 Seiten; im örtlichen Buchhandel für 48 Euro.

Rezension von Iris von Dorn, Universität Bayreuth
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  Neukonzeption eines Fachzentrums für Energie und Landtechnik geschrieben von vZerboni am 29.11.2014
TRIESDORF (mav) – Wenn es nach dem Willen der Landwirtschaftlichen Lehranstalten Triesdorf geht, soll in der Villa Sandrina bald die Verwaltung der neuen Landmaschinenschule eingerichtet werden. Otto Körner, der Direktor der Landwirtschaftlichen Lehranstalten Triesdorf, stellte nun im Rahmen der diesjährigen Bürgerversammlung im Schulhaus Weidenbach die Planungen für dieses Fachzentrum für Energie und Landtechnik vor.

Im Kern geht es bei den Planungen um den völligen Abriss der bisherigen Landmaschinenschule und den kompletten Neubau inklusive eines gewaltigen Schauraums im Zentrum der Anlage. Damit soll die Inszenierung von Mähdreschern und anderem großen landwirtschaftlichen Gerät im so genannten Forum möglich werden. Um dies zu erreichen, soll die Villa Sandrina samt Sandrinagarten und Gartenhäuschen in die Konzeption einbezogen werden.

In diesen Überlegungen steckt allerdings reichlich Spengstoff. Tatsächlich befürchten nicht nur Denkmalschützer, dass die Villa Sandrina durch den Einbau von Büros bzw. den Umbau als Empfangsgebäude des neuen Fachzentrums ihren Charakter als Relikt aus der Markgrafenzeit verliert. Bei diesem Vorhaben steht der Bezirk Mittelfranken als Eigentümer der Triesdorfer Anlagen vor einem Dilemma. Zwar ist der Bezirk für die landwirtschaftliche Ausbildung in Triesdorf zutändig, engagiert sich aber auch in Denkmalschutz und Heimatpflege.

Erbaut wurde die Villa Sandrina im Jahr 1785. Die ursprüngliche Bezeichnung ist „Anlage der Madame de Curz“. Die „Kurzin“, Tochter eines Wiener Komikers und Mätresse des Markgrafen Alexander kaufte 1783 in Ansbach ein Haus und plante ein weiteres Haus in Triesdorf. Mit der neuen Mätresse Lady Craven allerdings verliert Markgraf Alexander sein Interesse an der Schauspielerin. Kurzerhand wird aus der „Anlage der Madame de Curz“ der „neue italienische Bau“. Ab 1786 sollte die neue Mätresse in das Haus einziehen. Lady Craven zog es aber vor, für sich ein eigenes Schloss zu planen: die Villa Rotunda. Im Gartenhaus wird 1787 von der Lady Craven eine „Neue gelehrte Gesellschaft zu Triesdorf“ eingerichtet, die Villa Sandrina selbst wird zum „Hôtel d’Alexandre“.

Heute wird die Villa Sandrina für kulturelle Veranstaltungen genutzt, wie erst kürzlich das Rezital zum 300. Geburtstag der Markgräfin Friederike Louise und des Komponisten Carl Philipp Emmanuel Bach. Auch steht die Villa Sandrina für standesamtliche Trauungen des Standesamts Weidenbach offen. Im langgestreckten Ostflügel der Anlage hat der Verein der Freunde Triesdorf mit Büro, Archiv und Besprechungsraum seine Geschäftsstelle. Und im Westflügel überwintern die Kübelpflanzen des Vereins, außerdem ist dort das Gartenstuhllager untergebracht.

Vom Jagdsitz zum Bildungszentrum

Markgraf Alexander im British Museum
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  300. Geburtstag der Markgräfin Friederike Louise und des Komponisten Carl Philipp Emmanuel Bach geschrieben von vZerboni am 27.11.2014
TRIESDORF (mav) - In diesem Jahr war der 300. Geburtstag der Markgräfin Friederike Louise und des Komponisten Carl Philipp Emmanuel Bach, dem zweiten Sohn von Johann Sebastian Bach. Jetzt veranstaltete der Verein der Freunde Triesdorf und Umgebung dazu ein Literarisches Kabinett in der Villa Sandrina, bestehend aus Lesung und Nachmittagskonzert. Maria-Theresia von Zerboni und Dr. Horst von Zerboni lasen die Korrespondenz Friederike Louisens mit ihrem Bruder Friedrich, genannt Friedrich der Große. Und die Pianistin Anne-Kathrein Jordan begleitete ihre Tochter, die Mezzosopranistin Martha Jordan aus hauseigenen Tafelklavier. Die Moderation zwischen Lesung und Konzert übernahm Carl-Alexander Mavridis.

Markgräfin Friederike Louise spielte selbst Klavier. 1753 erschien in Berlin das wegweisende Buch „Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen“. Autor dieses Lehrbuchs ist Carl Philipp Emanuel Bach. Dieser Bach-Sohn, Berliner Bach genannt, war Hof-Cembalist des preußischen Königs Friedrich II., Bruder Friederikes. Was lag da näher, als das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden und nach Berlin zu fahren? Im April reiste Friederike nach Berlin, und dort gibt ihr Bruder ihr zu Ehren ein großes Diner.

Friederike Louise, Lieblingskind ihres Vaters König Friedrich Wilhelm in Preußen, zeigte schon in jungen Jahren Interesse an Ökonomie. Heute würde man dazu Betriebswirtschaftslehre sagen. Es ist interessant, welche Bedeutung die Ökonomie im Leben Friederikes spielte. Ihr Vater verkaufte seine Tochter quasi an den Ansbacher Hof und bekam dadurch die Anwartschaft auf das Fürstentum. Es ging hier nicht um die Mitgift. Entscheidend war ein gewaltiges Darlehen von 300.000 Gulden welches zusätzlich verhandelt wurde. Um dieses Darlehen geht es den auch beim Besuch des Vaters im Jahr 1730 im Fürstentum Ansbach.

Auf der Fahrt von Feuchtwangen nach Crailsheim am 27. Juli 1730 - eine Hirschjagd lockte - unterhielten sich der preußische König und sein Ansbacher Schwiegersohn Markgraf Carl Wilhelm Friedrich die ganze Zeit über „besseres Wirtschaften“. Nach der Falkenjagd zu Triesdorf am 29. Juli reiste der König samt Entourage anderentags Richtung Oettingen, nicht aber - zum Erstaunen zumindest des kaiserlichen Botschafters Heinrich von Seckendorff - einen Abstecher nach Unterschwaningen zu unternehmen. Friederike Louise sollte dort, am Hesselberg also, ein Mustergut aufbauen. So wie es ihr Vater in Wusterhausen vormachte. Schon im Heiratsvertrag war als Morgengabe, nach Geburt des Erbprinzen, die Übergabe des Witwensitzes geregelt. Tatsächlich starb Friederike am 4. Februar 1784 in ihrem Schloss am Hesselberg.


Das Gemälde Friederike Louise im Paradies wird am 24.02.2015 bei Sotheby`s in London versteigert.

Of Royal and Noble Descent
24 Februar 2015 | 10:30 AM GMT
London.


PROPERTY FROM A PRIVATE COLLECTION

Circle of Antoine Pesne
PORTRAIT OF FRIEDERIKE LUISE, MARGRAVINE OF ANSBACH (1714 – 1784), THREE-QUARTER LENGTH, WEARING A PINK DRESS AND STANDING IN A WALLED GARDEN

Schätzung
UK: Greenford Park Lots marked W will be sent to Greenford Park Fine Art Storage Facility immediately after the auction. 3,500 — 5,500 GBP

Circle of Antoine Pesne
PORTRAIT OF FRIEDERIKE LUISE, MARGRAVINE OF ANSBACH (1714 – 1784), THREE-QUARTER LENGTH, WEARING A PINK DRESS AND STANDING IN A WALLED GARDEN

an old inventory number lower right: 2207, and inscribed with the identity of the sitter on the reverse

oil on canvas
161 by 129 cm.; 63 3/8 by 50 3/4 in.

Provenienz
By tradition acquired directly from the Royal House of Saxony;
With Kunsthandlung P. Rusch, Dresden;
Acquired from the above by Kommerzienrat Georg Hirsch in 1925;
Georg Hirsch, Villa Kospoda, Thuringia;
Villa Bauer, Gera, from 1945;
Seized in 1952;
Thence at Schloss Dornburgan der Elbe, until restituted to the rightful heirs in 2014

Das Bild steht derzeit bei dem Antiquitätenhändler Ch. E. Franke in Bamberg zum Verkauf.
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  600 Jahre Albrecht Achilles – Markgraf von Ansbach-Kulmbach und Kurfürst von Brandenburg geschrieben von vZerboni am 18.02.2014
Freitag, 28.3.2014

Jahreshauptversammlung mit Vortrag zum Thema „600 Jahre Albrecht Achilles – Markgraf von Ansbach-Kulmbach und Kurfürst von Brandenburg“ von Dr. Reinhard Seyboth, Universität Regensburg

19.30 Uhr Weidenbach-Triesdorf, Gasthaus Eder


Aktualisierung: Am 30.4.2015 wurde der Vortrag als Sonderdruck Nr. 9 vorgestellt und kann im Buchhandel in Ansbach (Seybold und Schreiber) und Gunzenhausen (Dr. Schrenk und Pfahler) bzw. über die Geschäftsstelle des Vereins bezogen werden.

TRIESDORF/ANSBACH – Am 24. November 1414 wurde Markgraf Albrecht in Tangermünde (Lkr. Stendal, Sachsen-Anhalt) geboren. Später erhielt er den Beinamen Achilles und wurde 1470 Kurfürst von Brandenburg. Markgraf Albrecht Achilles war vielleicht der wichtigste der gesamten Linie der insgesamt 14 Markgrafen zu Brandenburg-Ansbach. 1)

Albrecht Achilles war es auch, der 1469 von Burkard von Seckendorff-Hoheneck die Burg zu Triesdorf übernahm. Gerhard Rechter schreibt dazu: "Aus bislang unbekannten Gründen trug Burkard 1469 den Sitz Markgraf Albrecht zu Lehen auf. Da die zugehörigen Güter am Ort Allod blieben, sind hier wohl militärische Gründe zu vermuten und der Markgraf mag sich ein weiteres Offenhaus geschaffen haben, in das er bei Bedarfsfall eigene Besatzung legen konnte." 2) Der Rest dieser Burg ist heute als Seckendorffer Schloss bekannt.

Am 30. April 1415 belehnte der deutsche König Sigismund von Ungarn auf dem Konzil von Konstanz Friedrich VI., Burggraf von Nürnberg mit der Mark Brandenburg. In der Urkunde heißt es: „Friedrich und seinen Erben die Mark Brandenburg und das Kurfürstentum samt Krone und Erzkammermeisteramt.“

Seit dieser Zeit nannten sich alle Mitglieder aus dem Hause Hohenzollern fränkischer Linie „Markgrafen“. Es bildeten sich die drei Linien: die Neuerwerbung Brandenburg sollte ungeteilt bleiben, die fränkischen Stammlande hingegen spalteten sind in das Land oberhalb des Gebirges mit der Residenz Kulmbach, und in das Land unterhalb des Gebirges mit der Residenz Ansbach. Als Gebirge galt die Fränkische Schweiz.

Die Freunde Triesdorf werden anlässlichs den Vortrags von Reinhard Seyboth zum Thema "Von Nürnberger Burggrafen zu Kurfürsten des Reiches. Der Aufstieg der Hohenzollern im späten Mittelalter“ anlässlich des Jubiläums "600 Jahre Markgraftum Ansbach" am 30. April 2015 den Sonderdruck Nr. 9 "600 Jahre Albrecht Achilles Markgraf von Ansbach und Kurfürst von Brandenburg" aus der Reihe Triesdorfer Hefte in der Residenz Ansbach vorstellen.

Carl-Alexander Mavridis


Dieser Sonderdruck basiert auf einem Vortrag, den Reinhard Seyboth am 28. März 2014 auf der Jahrshauptversammlung des Vereins der Freunde Triesdorf und Umgebung im Gasthaus Eder zu Weidenbach-Triesdorf gehalten hat. Der Druck wurde ermöglicht durch eine Spende der Nürnberger Direktbank ING-DiBa aus dem Spendengrogramm "we care".


1) Kurfürsten: I. Friedrich I. II. Albrecht Achilles - Ältere Linie: III. Friedrich der Ältere IV. Georg der Fromme V. Georg Friedrich - Jüngere Linie: VI. Joachim Ernst VII. Albrecht VIII. Johann Friedrich IX. Christian Albrecht X. Georg Friedrich II. XI. Wilhelm Friedrich XII. Christiane Charlotte (vormundschaftliche Regierung) XIII. Carl Wilhelm Friedrich XIV. Christian Friedrich Carl Alexander (Reihung nach Jacob Friedrich Georgii)
2)Gerhard Rechter, Die Herren v. Seckendorff an der mittleren Altmühl und auf Triesdorf, Triesdorfer Hefte Nr. 4, Triesdorf, o. J., S. 11 (überarbeiteter Vortrag vom 6. Oktober 1990 in der Villa Sandrina zu Triesdorf)
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